Wie in einer Landschulwoche oder einem Klassenlager…

130225_essen_02…kann man bei dreitägigem Dauerregen die Moral mit einem feinen Essen bei Laune halten 🙂
Ja, die Wetterlage hat sich noch nicht beruhigt. Es regnet und stürmt ununterbrochen, so dass wir mal wieder im unteren Stock schlafen mussten. Da der Regen und der Wind den Schnee so etwas von glitschig gemacht haben, konnten wir heute Morgen mit unserem VWBus nicht mehr von unserem Stellplatz losfahren. Heinz montierte die Schneeketten in Windeseile (er ist langsam geübt) und so konnten wir doch noch zum „Grosseinkauf“ fahren, um unsere Vorräte aufzufüllen.
Wir freuen uns jedesmal, wenn ein leckeres Essen aus unserer Miniküche (ich habe im Moment eine Kochplatte zur Verfügung und koche sitzend in meinem „Eggli“) auf dem Minitisch steht 🙂
Heinz ist im Moment mega nervös wegen der online Vorlesung von morgem Dienstag und hofft, dass die Übertragung gut klappt!

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Es gibt auch triste Tage in Tromsö

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Nachdem es 30 Stunden lang am Stück geregnet hat, sieht es auf dem Camping und in der Umgebung recht ungemütlich aus. Ohne Spikes an den Schuhen getraue ich mich nicht bis zur Dusche und zu der Küche. Die Leute ohne diese Hilfsmittel schleichen ganz vorsichtig über den mit Wasser zugedeckten eisigen Boden.Hui, wenn dieser Niederschlag als Schnee gefallen wäre:-)

@Nik: Wollen wir kurz tauschen??

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Aber so wie Vieles im Leben hat das schlechte Wetter auch seine positiven Seiten!
1. Ich kann nach den vielen Nächten draussen wieder etwas Schlaf aufholen.
2. Heute komme ich sicher ganz viel zum Lesen.
3. Ich kann mir viel Zeit zum Kochen nehmen.
4. Heinz wird nun noch mehr Zeit in seine Vorlesungen, die am Dienstag beginnen, investieren können.

Der Mond steht in Tromsö nicht genau am gleichen Ort…

…am Himmel wie in der Schweiz.

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Am 18. Januar fotografierte Heinz in der Nähe von Tromsö den Mond, der nahe vom Jupiter und vom Sternbild Stier mit seinem Hauptstern Aldebaran stand. Zur gleichen Zeit taten dies in der Umgebung von Bern auch Monika Raemy, Urs Wildeisen und Tobias Bühlmann. Die Daten dieser Aufnahmen wurden uns überliefert und Heinz stellte dieses Bild zusammen.
Bern und Tromsö liegen luftlinienmässig rund 2’600 km auseinander. Die Sterne sind so weit weg, dass sie sich nicht gegeneinander verschieben, wenn wir auf der Erde eine Reise unternehmen. Im Gegensatz zu den Sternen ist der Mond jedoch relativ „nahe“, so dass seine Position am Sternenhimmel vom Beobachtungsort abhängig ist (wenn auch nur in kleinem Masse).
Schaut man „senkrecht“  an den Himmel, so erblickt man den Zenit. Senkt man nun den Kopf bis zum Horizont, so hat man mathematisch ausgedrückt einen Bereich von 90 Grad durchstreift. Mit dieser Masseinheit ausgedrückt, hat der Mond am Himmel einen Druchmesser von 0.5 Grad. Somit kann man aufgrund des Bildes abschätzen, wie viele Grad der Mond in Tromsö gegenüber seiner Lage in Bern verschoben ist (ca. 0.35 Grad). Mit Hilfe der Formeln für Kreisumfang und Kreisbogen kann man aus den erwähnten Angaben den Abstand des Mondes von der Erde abschätzen (ca. 400’000 km). Viel Vergnügen bei dieser „Schulstunde“.
Bis jetzt waren alle Texte im Blog von mir, bei diesem aber brauchte ich die Idee und Unterstützung von Heinz. Ob ihr es wohl gemerkt habt 😉

Wenn Heinz arbeitet, …

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…braucht er genügend Platz und die nötige Ruhe – und dafür ist in unserem Bus definitiv zuwenig Platz;-)
Für mich ist dies stets eine Gelegenheit, alleine loszuziehen. Ich geniesse es, in irgendeine Richtung mit offenen Augen zu wandern und dabei alles Mögliche zu schauen. Ich weiss, dass eine Kamera Licht addieren kann und auch deshalb so schöne Nordlichtfotos entstehen und hoffe insgeheim, dass mir dies auch mit all den Eindrücken geschehen könnte…diese Erlebnisse aufbewahren, hüten,…Wenn ich dann später in der Schweiz im Alltag diese Bilder wieder abrufen könnte, das wäre doch sehr schön 🙂

Happy birthday…

130221_DSC01406…lieber Stöffu:-) Wenn du dies liest, seid ihr hoffentlich wohlbehalten wieder bei euren Lieben angekommen!!
Heute Morgen konnten wir bei einem feinen Morgenessen noch gemeinsam Stöffus Geburtstag feiern! Danach fuhren wir mit ihnen zum Flugplatz und verabschiedeten uns ein bisschen wehmütig von ihnen. In dieser kurzen Zeit haben wir gemeinsam enorm viel Schönes erlebt.
Wieder auf dem Camping angekommen, verzog ich mich in den Aufenthaltsraum und sortierte die Post, die uns die beiden aus der Schweiz mitgebracht hatten. Heinz hat sich nun intensiv an die Vorbereitung seiner online Vorlesung vom nächsten Dienstag gemacht und wird nun die nächsten Tage arbeiten. Wie wenn das Wetter dies gewusst hätte, scheint es in den nächsten Tagen etwas übel zu sein…Ich werde in dieser Zeit dann wohl viel zum Lesen kommen 🙂
Am Abend fuhren wir auf die Insel Sommaroy, wo wir unseren Beobachtungsstandort direkt am Meer hatten. Es war recht bewölkt und die Nordlichter sahen wir relativ schwach durchscheinen, aber die Umgebung war durch das Mondlicht in eine märchenhafte Stimmung getaucht. Auch das war wieder ein ganz besonderes Erlebnis.

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Wenn Lehrerinnen in einem fremden Land spazieren gehen…

…kommen sie garantiert an einem Schulhaus vorbei 🙂

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Heute wanderten Corinne und ich nach Tromsö, um in den schönen, farbigen Läden etwas für die Sigrist-Kinder einzukaufen. Es waren so gemütliche Stunden:-) In der Stadt  trafen wir dann Stöffu und Heinz, die in der Zwischenzeit ebenfalls auf Einkaufstour gewesen waren! In einem hübschen Restaurant stärkten wir uns mit Waffeln, Kuchen, Kaffee und Tee. Heute mussten wir nicht „jufeln“, da das  Wetter schlecht war und wir uns nicht bereit machen mussten zum Rausfahren. Bei einem feinen Znacht, welches wir im Hüttli von Sigrists zubereiteten, genossen wir den letzten gemeinsamen Tromsöabend.

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Hoch über Tromsö

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Auch der zweite Tag des Besuchs von Corinne und Stöffu begann mit herrlichem Sonnenschein. So schnallten wir uns nach einem feinen Heinzzmorgen die Schneeschuhe an die Füsse und wanderten hoch über die Baumgrenze. Der Ausblick, den wir auf die gegenüber liegenden Berge, die Inseln, die Fjorde geniessen konnten, war beeindruckend schön! Als wir dann wieder runter zu unserem Auto wanderten (Stöffu versuchte noch so einige Tricks auf den Schneeschuhen :-), waren die Berge um15:15Uhr bereits wieder ins Abendrot getaucht. Die Weite, die Schönheit der Natur überwältigte mich einmal mehr…
Nach einem leckeren RuthCorinne Znacht fuhren wir auf die Insel Sommaroy und warteten trotz dichten Wolken auf Nordlichter. Diese mussten wohl enorm stark sein, denn zwischenhinein sahen wir sie durch die Bewölkung schimmern.

Die Nordlichter haben es…

…mit unserem lieben Besuch aus der Schweiz gut gemeint!!!!
Heute landeten Corinne und Stöffu pünktlich um die Mittagszeit in Tromsö. Heinz und ich haben uns riesig auf die beiden gefreut. Mit unserem VWBus standen wir bereit und chauffierten sie zum Camping, wo sie ihr heimeliges Hüttli bezogen. Kurze Zeit später fuhren wir gemeinsam los und gingen auf einer kleinen Insel Schneeschuhlaufen; direkt am Meer mit einem herrlichen, sonnenbeschienenen Panorama.
Nach dem Essen fuhren wir zu Noemichus Platz und sahen einen klaren, wunderbaren Sternenhimmel – aber weit und breit kein Nordlicht. Als dann am Horizont ein grünlicher Schimmer erschien, dachten wir, dass dies wohl alles sei, was die Nordlichter für unseren Besuch vorbereitet hatten. Doch weit gefehlt! Das Schauspiel steigerte sich von Minute zu Minute und es wurde zu einem riesigen, wunderwunderschönen zweistündigen Spektakel. Christoph fotografierte, bis beide Akkus seiner Kamera leer waren 🙂 und nach Mitternacht kehrten wir auf den Camping zurück.

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@Nico, Lena, Anna und Sabine: Wir haben auch für euch ganz fest an den Himmel geschaut 🙂

Und wieder einmal ein Film

Am 13.Februar standen wir am Groetfjord auf der Insel Kvaloy und sahen dieses Schauspiel. Heinz fotografierte von 19:50Uhr bis 22:20Uhr. Von den 302 dabei gemachten Fotos verwendete er 93 und stellte sie zu diesem Film zusammen.

> zum Geniessen (bitte anklicken!)

@Isabelle: Ja, es ist wirklich ein Sammeln und kein Jagen!

@Alle: Wir wünschen euch allen einen ganz schönen Sonntag 🙂

Fast hätte es geklappt…

…wenn Heinz bei allen seinen „Berechnungen“ gemerkt hätte, dass die Zeitangaben in UT (Weltzeit) angegeben sind. Worum es geht, fragt ihr euch? Gestern raste ja der Kleinplanet 2012DA14 nahe an der Erde vorbei (näher, als die Umlaufbahn vieler Satelliten). Wir waren bereit und standen mit zwei Kameras auf einem schönen Platz auf der Insel Kvaloya. Dieser Asteroid würde zwischen dem Sternbild des Löwen und dem Haar der Berenike zu sehen sein und so war eine Kamera auf diese Stelle gerichtet. Mit der anderen Kamera fotografierten wir noch schöne Nordlichter. Alles war perfekt, denn auch der Nebel hatte sich gelichtet.

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Und so fotografierte Heinz zur angegebenen Zeit im Fünfminutentakt diese bestimmte Stelle (angezeichnet im Bild: links: Haar der Berenike, rechts: Löwe). Der Asteroid wäre auf den Fotos dadurch aufgefallen, dass sich seine Position von Foto zu Foto deutlich verändert hätte.
Beim Auswerten der Fotos bemerkte Heinz unter Schweissausbrüchen und unflätigen Wörtern seinen Fehler: Er hat eine Stunde zu früh fotografiert… Nur zu gerne hätte er diese Fotos seinen Studierenden gezeigt! Der Rest des Abends verlief dann relativ ruhig ;-)….