Bis bald…

… in der Schweiz!!! Morgen Dienstag fahren wir mit der Fähre von Oslo nach Kiel. Auf diese Überfahrt und auf das skandinavische Buffet an Bord der Color Line freuen wir uns schon jetzt:-) Wenn wir dann um ca 10Uhr am Morgen in Kiel ankommen, gibt’s wohl kein Halten mehr: Dann wird es uns definitiv nach Hause ziehen!!
Unser „Rucksack“ ,  unsere Augen, unsere Gefühle sind vollbepackt mit Erlebnissen und Eindrücken, die vielfältiger nicht sein könnten.  Wenn ihr unseren Blog etwas verfolgt habt, dann könnt ihr das  sicher auch erahnen.
Wir danken euch für euer Interesse, eure Worte und Gedanken, die uns begleitet haben!

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Die hundertunderste Nacht im Bus. Heute kommt noch die hundertundzweite dazu!

So –  und jetzt freue ich mich auf den Frühling und auf euch :-)

P.S. Der Blog bleibt aufgeschaltet.

Tiefer Winter…

130415_DSC02310_270… auf der Hardangervidda. Nachdem wir am Freitag bei starkem Schneetreiben und schlechter Sicht über die Hardangervidda gefahren sind, übernachteten wir auf dem Camping in Geilo.  Am Samstag erwachten wir bei Sonnenschein und so fuhren wir  40 Kilometer  zurück auf diese eindrückliche Hochebene. Bei der Halne Fjellstove parkierten wir unser Auto, zogen die Schneeschuhe an und unternahmen eine kleine, superschöne Tour im Sonnenschein, aber bei beissend starkem Wind. Wie ein echter Norweger  packte Heinz Kaffee in den Rucksack und ein Rentierfell obendrauf! An einer windgeschützten Stelle schaufelte mir Heinz einen Sitz – ich fühlte mich wie die Prinzessin auf der Erbse :-)

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Abschied nehmen…

…fällt mir mit zunehmendem Alter schwerer. Nicht, dass ich einfach hier bleiben möchte, nicht, dass ich nicht nach Hause kommen möchte.  Vielmehr sind es die schönen Eindrücke, die Bilder, die Erlebnisse, die einem fast nicht los lassen. Und auch der leise Gedanke, die Frage: “Werde ich diese Gegend wieder einmal sehen, werde ich mit Heinz noch mehr solch unbeschreiblich schöne Orte besuchen können…?“  Ja, Wehmut schwingt mit, wenn ich grad jetzt beim Schreiben auf den Atlantik sehe. Aber auch riesengrosse, kaum zu beschreibende Dankbarkeit, dass wir dies alles erleben durften.  Denn, obwohl uns der berufliche Teil unseres Lebens nie losgelassen hat, konnten wir geniessen!!!

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Morgen fahren wir früh los, um möglichst weit südwärts (Övre Eidfjord, Geilo) zu gelangen. Wenn das Wetter stimmt, würden wir dann noch zwei Tage auf der Hardangervidda – eine wunderschöne Hochebene – wandern gehen.

@Mörgi und Adi: Wir werden Geilo von euch grüssen!! i.O??

Und weil sie einfach so schön sind…

DSC_1978_web… also nicht diese Beobachterin;-) sondern die Papageitaucher, zeigen wir euch nochmals ein paar Bilder von diesen interessanten, hübschen, zutraulichen Vögeln. Wir waren gestern Abend wieder alleine auf Lundeura – so heisst der Felsen, wo die abertausenden Papageitaucher nun ihre Fels-und Erdhöhlen beziehen. Im Vordergrund seht ihr die Abschrankung, die wegen allzu offensiver Vogelfotographen und Beobachtern aufgestellt worden ist. Bei unserem letzten Besuch im Jahr 2009 stand diese noch nicht. Ab 19:30 Uhr konnten wir ganz viele mehr oder weniger geglückte Landungen sehen. Es war ganz, ganz schön! Wenn sie sich nach der Landung zuerst mal putzen und dann so ganz erstaunt (oder weise?) dreinschauen, zaubert dies einem ein Lächeln auf das Gesicht.

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Der vermutlich…

…letzte Nordlichtfilm auf unserem Blog…
Wenn ich die Bilder der Nordlichter und die Filme (immer wieder) anschaue, so kann ich mich augenblicklich wieder in diese Momente hinein versetzen! Am Abend, als diese Fotos bei vollem Mond entstanden, war es unglaublich kalt und unglaublich schön :-)

Viel Freude und Genuss beim Schauen!

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> zum Film (bitte anklicken!)

Heissen hier eigentlich alle…

130407_DSC02226…Goksöyr? Knut Goksöyr, der Campingbesitzer, ist hier auf der Insel Runde zur Welt gekommen und aufgewachsen. Die Insel hat zwei Siedlungsorte: Rundehaven (Süden) mit etwa 20 Einwohnern und Goksöyr (Norden). In dem Ortsteil Goksöyr leben nur noch zwölf Personen und ein Blick auf die Briefkästen zeigt, dass praktisch alle hier noch lebenden Menschen auch den Namen des Ortes tragen – Goksöyr. Ehrlich, kein Witz!!

 

 

Zudem sind die Briefkästen auch häufig originell bemalt. Ob ich das zuhause auch mal versuchen soll? So ein Papageitaucher oder ein schönes Nordlicht würde sich auf unserem grauen Briefkasten doch noch gut machen :-)

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Ob die Papageitaucher wohl…

…unseren Blog lesen? Haben wir grad noch geschrieben, dass die Papageientaucher noch nicht auf der Insel Runde angekommen sind, erlebten wir gestern Abend eine  Überraschung! Wir stiegen wieder zum Vogelfelsen hoch und schauten dort durch den Feldstecher aufs offene Meer. Weit draussen glaubten wir die Vögel auf dem Wasser zu sehen – und wirklich – plötzlich ging eine Bewegung durch diese Ansammlung und nach ein paar Minuten flogen tausende der Papageientaucher im Schneegestöber in unsere Richtung zu „ihrem“ Felsen. Es war so schön, ihnen zuzuschauen und zu wissen, dass sie grad jetzt von ihrer Reise aus dem Süden zurückgekehrt sind.

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Und wie selbstverständlich sassen sie also da vor ihren Fels – und Erdhöhlen. Ein ganz schönes Bild :-)

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Obwohl wir uns nicht mehr unter dem Nordlichtoval befinden…

…sahen wir am gestrigen Abend schwache Nordlichter am Horizont :-)

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Der Komet C/2011 L4 ist nun immer schwächer zu sehen, da er sich von der Sonne entfernt. Im Moment ist er im Andromedanebel zu finden, welcher 2,5 Millionen Lichtjahre von uns entfernt ist. Der Andromedanebel ist übrigens die einzige von der Nordhalbkugel aus – von blossem Auge – zu sehende Galaxie.

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Wir suchen die Papageitaucher

Und wieder stiegen wir heute zu dem Vogelfelsen hoch, um zu schauen,

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130404_DSC_1443ob die Papageientaucher auf der Insel Runde angekommen sind. Vorgesten haben wir auf einem Schild aus dem Jahr 2002 gelesen, dass am Fels Lundeura 100`000 Papageienpaare brüten. Das Weibchen legt ein Ei, das 42 Tage ausgebrütet wird. Wenn der Jungvogel geschlüpft ist, wechseln sich die Eltern mit dem Füttern ab. Dazu fangen sie im offenen Meer kleine Heringe, die auf dem Weg ins arktische Eismeer-  hier noch als kleiner Fisch – vorbeiziehen. Seit ein paar Jahren nun verzeichnet man hier eine Veränderung des Brutverhaltens. Oft werden die Eier zwar gelegt aber nicht ausgebrütet. Knut vermutet, dass dies etwas mit dem Hering zu tun haben könnte. Hering hat es wieder genügend, aber vermutlich ist er nicht zur  richtigen Zeit am richtigen Ort – für die Papageientaucher. So zeigen wir euch hier die Bilder, die Heinz im Juni 2008 fotografiert hat.

> zu den Bildern (bitte anklicken!)